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Die Zinspolitik - warum es noch schlimmer kommen kann
  • HARTMUT NAUJOK
  • Die Zinspolitik - warum es noch schlimmer kommen kann
07.11.2019 21:44

Die Zinspolitik - warum es noch schlimmer kommen kann

Christine Lagarde wird nunmehr Präsidentin der Europäischen Zentralbank EZB. Die Draghi-Herrschaft geht zwar formal ihrem Ende zu. Es steht jedoch zu befürchten, dass Lagarde sein Vermächtnis fortführt. Wollte man glauben, dass es um die Zerstörung des Euro ginge, könnte die Besetzung dieser Position kaum besser sein. Lagarde klatschte der Zinspolitik der EZB schon Beifall und ließ mehr oder weniger deutlich wissen, dass es so weitergeht – und noch teurer für Sie wird.

Über 50 % Anleihen mit negativen Zinsen

Von den Anleihen der Euro-Zone selbst sind mittlerweile über 50 % mit einer negativen Rendite (einem negativen Zins, falls Sie ab sofort anlegen wollten) ausgestattet. Dass solche Anleihen überhaupt noch gekauft werden, sagt viel über die Angst der Investoren (vor noch schlechteren Zuständen oder vor Geldverlust größeren Ausmaßes) und/oder über die EZB aus.

Alle Anleihen des deutschen Staates, die nicht länger als 30 Jahre laufen, haben mittlerweile eine negative Rendite – wer kauft so etwas? Unter anderem leider Ihre Lebensversicherung, sofern Sie eine haben. Und auch Ihre – private – Rentenversicherung. Die sind aus „Sicherheitsgründen“ dazu gezwungen, hier aktiv zu werden.

Lagarde aber lächelt diese Alarmzeichen weg. Der von ihr geführte Internationale Währungsfonds IWF hat bereits öffentlich Tipps abgegeben, wie sich ein Bargeldverbot durchsetzen ließe. Das Dokument liegt mir bis heute vor. Es liest sich so, als würden die Regierungen sich quasi 1:1 daran abarbeiten.

Rechnen Sie mit weiteren Nackenschlägen

Lagardes IWF hat auch die Vermögensabgabe schon öffentlich diskutiert. Jeder, der Vermögen habe, solle 10 % davon abgeben, um die Schulden der öffentlichen Hand abzubauen. Nachdem dieser „Vorschlag“ in der Öffentlichkeit nicht verbreitet worden ist, kann man davon ausgehen, dies war eine Warnung an all jene, die ihr größeres Vermögen beiseite schaffen soll(t)en.

Die jüngste Äußerung von Lagardes IWF bezieht sich auf die Rolle von Gold für starke Währungen. Der IWF war der Ansicht, goldgedeckte Währungen seien ein Krisenbeschleuniger (im Vergleich zu den reinen Papiergeldwährungen wie dem Euro oder – seit 50 Jahren – dem Dollar). Diese „wissenschaftliche“ Ausarbeitung wird eine der Grundlagen dafür sein, dass Sie künftig nur noch für Beträge von 2.000 Euro anonym Gold kaufen dürfen.

Goldbesitz soll künftig weiter erschwert werden. Lagarde wird, sofern sie den Ideen ihres eigenen IWF folgt, den Euro demnach a) durch weitere Anleihenkäufe schwächen lassen, b) die Leitzinsen ggf. noch weiter senken und c) Alternativen zum Euro weitgehend verfolgen lassen. Gold und auch Kryptowährungen wie der „Libra“ werden staatlich weiter reguliert. Das alles wird dazu führen, dass das Zinsniveau auf allen Ebenen sinkt. Ihre Sparkonten werden noch wertloser, die Überschussbeteiligungen von Lebens- und Rentenversicherungen sinken – und die Kaufkraft. Man kann davon ausgehen, dass die Inflation weiter steigen wird.

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